Freitag, 25. März 2016

[Rezension] "Die Schattenkriegerhexe" von J. T. Sabo

Meine lieben Blogleser und Blogleserinnen!

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen. Vielen Dank an den Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des E-Books.



Inhalt:
Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt? Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken. Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr. Doch dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden. Plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Erster Satz:
"Verdammt noch mal!"
Meine Meinung:
Die Geschichte um Connlan und Jowna hat mich von Anfang in ihren Bann gezogen. Die Grundidee der Geschichte eine neue Art Wesen zu erschaffen, die sogenannten Hybriden, eine Verbindung zwischen Hexe und Vampir, hat mir sehr gut gefallen und macht diese innovativ und spannend zugleich.
Der Anfang des Buches beginnt im Jahr 1685 und baute eine gute Spannung auf. Der Rest der Geschichte spielt in der Gegenwart mit interessanten Rückblenden in die Vergangenheit, das mir sehr gut gefallen hat.
Die beiden Hauptprotagonisten Connlan und Jowna waren mir auf Anhieb sympathisch. Besonders gut fand ich, dass die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Connlan und  Jowna erzählt wurde, so war es mir möglich beide besser kennenzulernen und in mein Herz zu schließen. Die Autorin schafft es spielend leicht die Vergangenheiten von den Beiden anzuleuchten und den roten Faden beider enger zu verknüpfen, so dass die Geschichte auf wundersame Weise miteinander verwebt wird. Auch Dennis, Connlans Freund und Vertrauter, ist mir ans Herz gewachsen und hat mich mit seiner Flucherrei, wie z. B. "Kreiszacklement" oder "Himmeherrgotnoamoi" häufig zum Schmunzeln gebracht.
Der Schreibstil ist ohne Schnörkel und unnötige Phrasen, einfach und flüssig zu lesen. Ihre klare und schnörkellose Art zu Schreiben, bringt alles auf den Punkt und trotzdem blieb mir als Leser genug Raum meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Überzeugen konnte mich die Autorin vor allem bei den romantischen Szenen, in denen das Knistern zwischen Connlan und Jowna glaubhaft dargestellt wurde. Ja, es gibt eindeutige Erotikszenen, die sowohl detailliert, aber auch ansprechend und nicht überladen beschrieben sind.
Im Grunde fand ich die Geschichte sehr gut. Die Autorin weiß, wie man einen Spannungsbogen aufbaut und bis zum Ende aufrecht erhält und der Schluss konnte diese auch noch mit einer tollen actiongeladenen Entscheidung aufwarten. 
Connlans Vergangenheit, wie er zum Vampir wurde und sein Geheimnis, warum er nicht so ist, wie die anderen seiner Art, wurde gut aufgearbeitet. Leider erfährt man zu wenig über seine familiäre Verbindung zu Kathrin, die beste Freundin von Jowna, das wird nur kurz angerissen. Außerdem finde ich Schade, dass am Ende noch sehr viele Fragen zu Jowna offen geblieben sind. Ich hätte mir da mehr Hintergrundwissen gewünscht, was genau ist ein Schattenkrieger, welche Fähigkeiten hat sie als Hexe, leider wird auch das nur angerissen und in Nebensätzen erwähnt. Aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und schöne Lesestunden bereitet.

Fazit:
Die Geschichte um Connlan und Jowna hat mir schöne Lesestunden bereitet. Es war spannend von Anfang bis Ende und wurde durch einen actiongeladen Abschluss gekrönt. Wer gerne romantische Abenteuer gepaart mir übersinnlichen und magischen Elementen mag, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen.

Bewertung: 4 von 5 Däumchen hoch ;)

Natürlich habe ich auch ein Zitat für euch:

Er hatte sie nervös gemacht. Aber die Art und Weise, wie er es tat, verwirrte sie. Sie hatte ihn gespürt, noch bevor ihr Blick auf ihn fiel. Es war eine Mischung aus dem Gefühl, das sie vor Gefahr warnte und, so lächerlich es klang, Sicherheit. (S. 28)

Ganz liebe Grüße,
eure Sandsch



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